Kleine Chronik von Petznick

1375 wurde Petznick erstmals im Carolinischen Landbuch Kaiser Karl des IV. erwähnt.

Um 1600 erfolgte die erste Anlage eines Vorwerks zur Bewirtschaftung der Ländereien.

1636/37 wurde das Dorf in der Folge des Dreißigjährigen Krieges (1618–48) und der Pest verlassen.

1752 erlangte Petznick den Status eines selbstständigen Rittergutes.

1770 wurde das Herrenhaus als eingeschossiger Barockbau erbaut.

1774 waren 18 Häuser mit 95 Einwohnern registriert.

1801 vermutlich aufgrund eines Großbrandes waren es nur noch 8 Häuser und 97 Einwohner.

1806 Verwüstungen durch die napoleonische Besetzung.

1830 wurde an der Stelle des Vorwerkes Klein-Dolgen eine Ziegelei errichtet. Diese wurde nach dem ersten Ziegeleiunternehmer Henke „Henkinshain“ genannt.

1856 wurde die Petznicker Kapelle mit Rundbogenfenstern erbaut.

1861 existierten in Petznick 2 Gasthöfe, eine Kalkbrennerei, eine Ziegelei, ein Fischermeister, ein Gärtnermeister und ein Schmiedemeister.

1876 Bau der Brennerei auf der Hofanlage des Gutes.

1871/72 erhielt Petznick eine eigene Schule, die 1977 geschlossen wurde.

1928 wurden die Dörfer Kreuzkrug und Petznick zur Gemeinde Petznick vereinigt.

1934 wurde die Petznicker Feuerwehr gegründet.

1945 und später Unterbringung einer Vielzahl von Flüchtlingen auf der Anlage.
Das Herrenhaus selbst diente seitdem als Verwaltungssitz und Kulturhaus. Der örtliche „Konsum“, die Nutzung als Schule und mehrere Wohnungen machten es zum Zentrum des Gemeindelebens.

Ende der 1940er Jahre wurde die Petznicker Siedlung Birkenhain errichtet.

1965 wurde der Neubau mit 24 Wohnungen in Petznick errichtet.

1990 Ende der Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG).

2003 Zwangseingemeindung und Verkauf der Gutsanlage, des Parks und des Petznicksees. Nutznießer war die Stadt Templin.

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